Wer ist besser? Naturheilkunde versus Schulmedizin

 

Naturheilkunde und Schulmedizin werden oft gegeneinander ausgespielt. Die Naturheilkunde wird als esoterisch angehauchter Gesundheitsquatsch abgetan, die Schulmedizin als Nonplusultra in den Himmel gehoben. Viele entscheiden sich für das eine oder das andere, frei nach dem Motto: `Es kann nur einen geben´.

 

"Warum?", frage ich mich immer wieder. Wer nur auf eine Therapiemöglichkeit setzt, dem entgehen eine Vielzahl an Möglichkeiten, die vielleicht helfen könnten. Ein Miteinander macht Sinn! Manchmal hilft die Naturheilkunde besser, manchmal die Schulmedizin, manchmal beide gemeinsam- je nachdem, von welchen gesundheitlichen Problemen man gerade geplagt wird. Nicht jeder Mensch und nicht jede Krankheit spricht auf jedes Heilverfahren gleich gut an.

 

Mein Tipp ist es, beide Potenziale auszuschöpfen und den bestmöglichen Konsens für sich selbst zu finden.

Eine Erkältung lässt sich wunderbar mit natürlichen Methoden behandeln; eine Krebserkrankung gehört in schulmedizinische Hände und  kann wunderbar naturheilkundlich begleitet werden; der akute Notfall (Herzinfarkt, Schlaganfall...) gehört zwingend in die Schulmedizin.

 

Gut zu wissen: Die Schulmedizin ist eher krankheitsorientiert, die Naturheilkunde gesundheitsorientiert.

 

Naturheilkunde

Naturheilkundliche Behandlungen gibt es im weitesten Sinne schon solange es Menschen gibt. Irgendwie wurde schon immer versucht zu heilen und zu lindern, wenn jemand krank war. Aus den Erkenntnissen unzähliger Verfahren hat sich die moderne Medizin erst entwickeln können. Trotzdem haben viele traditionelle Heilverfahren, wie Akupunktur und Kräuterheilkunde nicht an ihrer Bedeutung verloren.

Die Naturheilkunde beinhaltet viele verschiedene Therapierichtungen, die eines gemeinsam haben:

ihre ganzheitliche Denkweise und den Gedanken der Selbstheilung, die durch natürliche Methoden angeregt wird. Es gibt nicht nur das Knie, den Rücken oder die Psyche, sondern alles hängt mit allem zusammen. Eins bedingt schließlich das andere. Das macht Sinn, oder?

 

"Man kann den Körper nicht ohne die Seele und die Seele nicht ohne den Körper heilen"

Zur Naturheilkunde gehört die Akupunktur genauso wie die Homöopathie, Pflanzenheilkunde, Ernährung, Fasten, Wasseranwendungen, Hypnose, Meditation, Kinesiologie, Massage, Bach-Blüten-Therapie oder Reiki. Wir haben viele Möglichkeiten der natürlichen Heilweisen. Das ist gut so, denn jeder von uns hat andere Bedürfnisse und Vorstellungen von seiner Gesunderhaltung.

 

Bei diesen Beschwerden solltet ihr unbedingt an die Naturheilkunde denken:

Chronische Schmerzen, Fibromyalgie, Magen- und Darmerkrankungen, Kopfschmerzen, Schwindel, depressive Verstimmungen, Burnout, Immunschwäche, Allergien, Asthma, Arthrose und Migräne.

 

Für mich bedeutet Naturheilkunde: "Zurück zu Harmonie und Balance von Körper, Geist & Seele. Dafür die Abwehrkräfte individuell stärken und die Selbstheilungskräfte aktivieren. Naturheilkunde hilft ganzheitlich mit sanfter Hand heilen und die Gesundheit erhalten."

 

Übrigens- eine große Stärke der Naturheilkunde ist die Prävention (Vorbeugung der Krankheit), beispielsweise durch einen gesunden, individuell passenden Ernährungsstil.

Denn vorbeugen ist allemal besser als heilen, oder was meint ihr?

Die Basis unserer Gesundheit ist eine vielseitige, bewusst-natürliche Ernährung, ohne individuell-unverträgliche Lebensmittel.

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