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Gnocchi- DAS Grundrezept

Gnocchi, Grundrezept

So mag ich Gnocchi am liebsten: ganz schlicht – mit etwas Butter oder gutem Olivenöl, frisch geriebenem Parmesan und ein paar knusprig gebratenen Salbeiblättern.
Mehr braucht’s nicht, wenn die Gnocchi schmecken.

Ich habe sie lange gemieden, weil mir kein Rezept richtig gelungen ist. Entweder waren sie zu weich, zu klebrig oder sie zerfielen beim Kochen.
Aber dieses Grundrezept ist mein solider Standard geworden – glutenfrei, gelingsicher und wunderbar wandelbar. Ob als klassische Gnocchi, kleine Klöße oder Kartoffelplätzchen – der Teig hält, was er verspricht. Auch gerollt, gedrückt, geformt – alles kein Problem.

Natürlich schmecken sie auch zu Soßen aller Art – Bolognese, Gemüsepfanne, Pilzrahm.
Aber mal ganz ehrlich: Mit Salbei und Parmesan sind sie schon ziemlich perfekt.

 

So geht´s

 

4-8  Portionen je nach Appetit und Gericht. 

Zutaten  So wird’s gemacht
 1 kg Kartoffeln

… schälen, klein schneiden und weich kochen.

Abgießen und durch eine Kartoffelpresse drücken oder fein stampfen.

Du kannst auch Pellkartoffeln kochen, pellen und durchpressen.

 

 

150 g Speisestärke

100 g Hafervollkornmehl

1 TL Salz

frisch geriebene Muskatnuss

Pfeffer

… vermischen und auf die Kartoffelmasse geben.

 

2 Eier

 

… alle Zutaten gründlich zu einer homogenen Masse vermengen. Ich nehme dafür die Hände, aber das Handrührgerät geht auch. Wer "schmutzige" Hände scheut, zieht Einmalhandschuhe an.

Die Kartoffelmasse kräftig abschmecken.

 

 

Die Arbeitsfläche mit Stärke oder Hafermehl bestäuben.  

 

Den Teig in kleine Portionen teilen und zu Rollen formen.

Mit Teigkarte oder Messer in Stücke schneiden.

Die Teigstücke mit einer Gabel eindrücken oder mit den Fingern, wenn man kein Muster in den Gnocchi wünscht. 

 

 

In einem großen Topf Wasser mit Salz (wie für Nudeln) aufkochen und die Gnocchi portionsweise hineingeben.

 

 

 

2–3 Minuten sanft köcheln lassen, dann mit einer Schaumkelle aus dem Wasser heben und in einem Sieb abtropfen lassen.

Beim Kochen der ersten Portion die Gnocchi probieren, wann sie aus dem Wasser können. Je nach Größe der Gnocchi kann es auch länger dauern, bis sie gar sind.

 

 

 

Die Gnocchi können sofort serviert oder erst kurz in Olivenöl oder Butter geschwenkt werden.

Kreativ-Tipps

  •  Die Gnocchi lassen sich wunderbar vorbereiten – sie halten mehrere Tage frisch im Kühlschrank.
  • Vor dem Servieren einfach in etwas Butter oder Olivenöl erwärmen oder in Butterschmalz knusprig braten – köstlich!
  • Ist der Teig zu weich oder locker? Dann gib etwa 3 g Flohsamenschalen zum Mehl, das sorgt für mehr Festigkeit.
  • Kleingehackte Kräuter verleihen den Gnocchi zusätzliches Aroma und eine hübsche Farbe.

Für vegane Gnocchi ohne Ei kannst du ein Gel aus 5 g Flohsamenschalen und 50 g kaltem Wasser anrühren.

Beides gut verrühren, rund 10 Minuten quellen lassen und anschließend wie die Eier unter den Kartoffelteig mischen. Das ergibt eine stabile, formbare Konsistenz – ganz ohne Ei.

  • Gnocchi schmecken zu (fast) allen Gerichten mit Soße, die sonst mit Kartoffeln serviert werden.
  • Sie sind außerdem eine leichte, fettärmere Alternative zu Kroketten.

 

Ich wünsche dir guten Appetit und nur glückliche Gesichter am Mittagstisch.

 

 

📄 Tipp:

Du willst das Rezept lieber ausgedruckt auf dem Küchentisch liegen haben?
Hier findest du meine kompakte PDF-Version:

Download
Grundrezept Gnocci.pdf
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Kommentare: 2
  • #2

    Elke Schulenburg (Dienstag, 10 Juni 2025 14:07)

    Liebe Britta,
    ja, das Hafervollkornmehl kannst du problemlos ersetzen – hier zwei bewährte Alternativen:

    • 100 g Reisvollkornmehl → in dem Fall bitte zusätzlich 4 g Flohsamenschalen dazugeben, damit der Teig stabil bleibt (Reismehl ist etwas körniger)
    • 100 g Buchweizenmehl → geht auch ohne Flohsamenschalen, bringt ein feines, leicht nussiges Aroma mit
    Alles andere im Rezept kannst du wie gehabt übernehmen.

    Liebe Grüße
    Elke

  • #1

    Britta (Dienstag, 03 Juni 2025 17:24)

    Hallo Elke,
    gibt es eine Alternative zu dem Hafervollkornmehl? Meine Mutter verträgt auch Hafer schlecht...
    Liebe Grüße Britta