Frische Blüten einfach einfrieren?
Ja – mit dieser kleinen DIY-Idee sicherst du dir essbare Schönheiten wie Gänseblümchen, Lavendel oder Apfelblüten für Tee, Oxymelwasser oder Sommergetränke. Ideal zum Bevorraten – und wunderschön im Glas.
Noch ist alles zart, duftend, frisch. Der Frühling läuft gerade zur Hochform auf – und mit ihm viele essbare Blüten, die nicht nur heilsam sind, sondern auch bezaubernd.
Bevor die Blüten verblühen und die Kräuter vergehen, nutze die Gelegenheit und konserviere ein paar davon.
Nicht im Kräuterbuch. Nicht im Dörrgerät. Sondern ganz einfach im Eisfach.
Ein bisschen Wohlfühlen für später. Für Tage, an denen du ein Lächeln brauchst.
… Manchmal reicht da schon ein kleines Lächeln im Glas – inspiriert von Emersons Satz: „Blumen sind das Lächeln der Erde.“
Kann man Blüten für Tee und Getränke einfrieren?
Ja – und zwar viel einfacher, als viele wahrscheinlich denken.
Statt mühsam zu trocknen, reicht es oft, Blüten einfach einzufrieren. Einfrieren ist immer noch die schnellste Form des Haltbarmachens. Du brauchst nur frische Blüten, sauberes Wasser – und eine Eiswürfelform.
So geht’s:
Blüten sammeln, vorsichtig abspülen, in Eiswürfelformen legen.
Mit Wasser auffüllen, einfrieren – Fertig.
Ich mache das regelmäßig – mit verschiedenen essbaren Blüten und Kräutern.
Es ist einfach zu schade: In wenigen Wochen, manchmal sogar in nur Tagen, ist die Blütenpracht vorbei.
Vielleicht hast du ja jetzt schon eine Idee, was du im Sommer mit genau dieser Blüte machen willst – etwa mit der Bärlauchblüte. Dann lohnt es sich, sie aufzubewahren. Denn es ist herrlich, sich später noch einmal daran zu erinnern.
Bei besonderen Gelegenheiten – oder einfach nur so.
Mein Tipp:
Sobald die Würfel durchgefroren sind, hole ich sie aus der Form und gebe sie in einen Gefrierbeutel.
So bleibt der Platz in der Form frei – und dein Vorrat wächst leise im Hintergrund.
Blüten und Kräuter lassen sich also ganz unkompliziert einfrieren statt trocknen – und später wie frisch verwenden: für Tee, für Heilwasser, für Eiswürfel in Sommergetränken.
Oder einfach für ein kleines bisschen Freude im Glas.
Diese Blüten und Kräuter eignen sich besonders gut
- Gänseblümchen
– Borretschblüten
– Gierschblüten
– Holunderblüten
– Zitronenmelisse
– Rosenblätter
– Lavendel
– Minze
– Salbeiblüten
– Rosmarin
– Veilchen
– Thymianblüten
– Vergissmeinnicht
– Und sogar Apfelblüten.
(Achtung: Sie werden oft gespritzt – also am besten aus dem eigenen Garten verwenden.)
Du wirst sehen: Wenn du diese Liste liest, kommen dir bestimmt ganz neue Ideen.
Vielleicht fällt dir beim nächsten Spaziergang schon auf, was da alles still auf seinen Auftritt im Glas wartet.
Noch ein Extra:
Wer klare Eiswürfel mag, nimmt am besten abgekochtes Wasser und friert in zwei Etappen:
– Erst die Form knapp halb voll mit Wasser füllen und einfrieren.
– Dann die Blüten auflegen, mit Wasser auffüllen und erneut einfrieren.
So schweben die Blüten schön mittig – und der Würfel wird zum kleinen Kunstwerk.
✶ Tipp:
Auch gehackte Blüten und Kräuter lassen sich wunderbar einfrieren.
Später einfach mit heißem Wasser übergießen, kurz ziehen lassen – und fertig ist dein Tee.
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Sieh Vergänglichkeit nicht als Verlust.
Sie ist eine Einladung zur Wertschätzung des Moments – und dazu, ihn zu genießen, bevor er zur Erinnerung wird.
… Elke









Elke Schulenburg (Samstag, 27 Dezember 2025 16:41)
Liebe Petra,
vielen Dank für dein Feedback, darüber freue ich mich wirklich sehr :-)
Linsen müssen nicht zwingend keimen, um Lektine zu reduzieren. Einweichen und anschließendes Kochen reichen aus, denn Lektine sind hitzeempfindlich und werden beim Kochen zuverlässig deaktiviert.
Keimen kann die Verträglichkeit zusätzlich verbessern und die Phytinsäure senken, ist aber kein Muss. Entscheidend für die Lektinreduktion ist das Garen.
Viel Freude beim Ausprobieren – sowohl mit den Linsen als auch mit den Blüten und weiterhin viel Freude beim Stöbern auf meinem Blog.
Herzliche Grüße
Elke
Petra Wirthwein (Freitag, 26 Dezember 2025 17:14)
Hallo Elke, eine sehr schöne und interessante Webseite. Ich würde gerne wissen wollen, wie lange Linsen keimen müssen, um Lektine zu neutralisieren und das Einfrieren von Blüten werde ich unbedingt ausprobieren!
herzliche kollegiale Grüße
Petra Wirthwein